Hier ein sehr schönes Video über das Thema “Zukunft der GUI”. Der Beitrag stellt zunächst vor, wie Touch Screen Lösungen aufgrund einiger natürlicher Limitationen wohl Schwierigkeiten haben werden und zeigt dann an einem Beispiel wie es dennoch gehen kann.
Andrew Loomis lebte 1892 - 1959 und veröffentlichte in der Zeit eine Reihe von grundlegenden Werken über die Zeichenkunst. Diese ausführliche Biografie in Englisch ist sehr lesenswert, um sich einen Eindruck des Lebensweges und -werkes zu verschaffen
Die meisten dieser Bücher sind heute nicht mehr in Druck, aber das Wunder Internet macht sie wieder verfügbar.
Andrew Loomis Hauptwerk ist das Buch creative illustration von 1947, dessen Kapitel zur Bildkomposition und Stroytelling heute noch so aktuell sind wie beim Erscheinen.
Tatsächlich passt es ja nun gar nicht in unsere typische Vorstellung mittags in den Pyjama zu schlüpfen und für 45 Minuten zu dösen, aber aktuelle wissenschaftliche Forschung behauptet, ein solches Verhalten sei natürlich und steigere die Gehirnfunktion deutlich.
Wen das Thema Gehirn interessiert, dem empfehle ich das Buch brain rules von John Medina. 12 Regeln über das Gehirn informieren über dies geheimnisvollste und leistungsstarke Organ, z.B. die Regel Sleep well, think well
Ich hatte heute die Gelegenheit gehabt, das Büchlein zu lesen. 30 Minuten und man ist durch die nette Geschichte durch. Und hat ein paar Lehren mitgenommen.
Dan Pink hat viele seiner Gedanken aus A Whole New Mind angewendet und verpackt in einer ansprechenden Storyline Dinge, die ein non-fiction Sachbuch wesentlich langweiliger transportieren würde.
Natürlich haben die Japaner damit schon viele Erfahrungen, aber wie ein westlicher Bestseller Autor und ein westliches Publikum mit einem solchen Format umgehen ist deshalb noch lange nicht klar.